Mein Weg
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Mein beruflicher Weg zur psychosozialen Beratung begann mit einer Ausbildung zur Yogalehrerin. Yoga hat mir einen ganzheitlichen Zugang zum Menschen eröffnet und mein Interesse daran vertieft, Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen achtsam und individuell zu begleiten. Diese Erfahrung wurde schließlich zum Wegbereiter für meine Ausbildung zur psychosozialen Beraterin.
Im Jänner 2025 habe ich meine Ausbildung zur Dipl. psychosozialen Beraterin abgeschlossen. Ergänzend dazu habe ich ein Seminar zum Thema Trauerarbeit besucht und bilde mich laufend in Bereichen weiter, die meine Arbeit sinnvoll ergänzen und vertiefen. Dazu gehört unter anderem die Ausbildung zur Selbstfürsorge-Trainerin.
Ein wichtiger Bestandteil meiner fachlichen Entwicklung ist auch die Gruppensupervision. Ich habe bewusst deutlich mehr Stunden Gruppensupervision absolviert, als für den Abschluss meiner Ausbildung erforderlich waren. Der regelmäßige Austausch und die Reflexion in der Gruppe sind für mich eine wertvolle Möglichkeit, meine Arbeit immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, eigene Sichtweisen zu hinterfragen und meine professionelle Haltung weiterzuentwickeln. Gerade in der Begleitung von Menschen in belastenden Lebenssituationen empfinde ich diese kontinuierliche Reflexion als besonders wichtig- für die Qualität meiner Arbeit ebenso wie für einen verantwortungsvollen Umgang mit meinen eigenen Grenzen.
Während meiner Selbstständigkeit durfte ich vieles ausprobieren und dabei eine wichtige Erkenntnis gewinnen: „Expertin für eh alles“ zu sein, funktioniert nicht- in keiner Hinsicht. Gute Begleitung braucht Klarheit, Haltung und auch den Mut, den eigenen Schwerpunkt zu finden.
Diesen Schwerpunkt hat mir das Leben selbst gezeigt.
Der Tod meines Papas hat mich persönlich wieder mit dem Thema Trauer konfrontiert und eine intensive Auseinandersetzung mit Verlust und Abschied angestoßen. Ich habe erfahren, wie individuell Trauer ist, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen und wie wichtig es sein kann, in dieser Zeit nicht alleine zu sein.
Aus dieser persönlichen Erfahrung ist eine berufliche Klarheit entstanden: Trauerarbeit und Trauerbegleitung sind meine berufliche Heimat.
Heute möchte ich Menschen in Zeiten des Abschieds und der Veränderung einfühlsam begleiten. Dabei geht es mir nicht darum, Trauer verschwinden zu lassen oder schnelle Lösungen anzubieten. Vielmehr möchte ich einen geschützten Raum schaffen, in dem alles sein darf, was mit Trauer verbunden ist- Schmerz und Leere ebenso wie Erinnerungen, Wut, Liebe, Dankbarkeit oder die Suche nach einem neuen Weg.
Meine Arbeit verbindet fachliche Ausbildung, kontinuierliche Weiterbildung, Supervision und persönliche Erfahrung mit einer achtsamen und wertschätzenden Haltung. Ich möchte Menschen dort begegnen, wo sie gerade stehen, und sie dabei unterstützen, ihren ganz eigenen Weg durch die Trauer zu finden.